11.4.17

Gold (2016)

USA 2016 Regie: Stephen Gaghan mit Matthew McConaughey, Edgar Ramirez, Bryce Dallas Howard 121 Min.

„Gold" erzählt von noch so einer „Blase", welche die Börse aufmischt, vermengt mit etwas Abenteuer und Exotik. Es ist die Gold-Suche von Kenny Wells (Matthew McConaughey), einem dicken, trinksüchtigen Bergbau-Ingenieur mit Halbglatze, der bereits die Firma seines Vaters in den Bankrott trieb und in den 80er-Jahren in Indonesien eine neue Chance wittert. Zusammen mit dem einst berühmten Kollegen Mike Acosta (Edgar Ramirez) soll eine Gold-Mine im Dschungel ausgebeutet werden. Die Investoren und die Börsen spielen verrückt, doch dann geht es gründlich schief. Nach einer Weile holpriger Entwicklungsgeschichte folgt ein angedeuteter Polit-Thriller um praktische Beziehungen des ehemaligen US-Präsidenten Gerald Ford zum indonesischen Diktator Suharto.

Matthew McConaughey leistet sich auch für diese Rolle wieder eine bemerkenswerte körperliche Deformation und beeindruckt mit Mut zur Hässlichkeit. Das unterstützt einen halbwegs interessanten Charakter in einer mäßig spannenden Geschichte, die nur in ganz wenigen Aspekten über sich selbst hinaus verweist. Im Gegensatz zu den Figuren von „The Wolf of Wall Street", zu denen auch Matthew McConaughey eine beisteuerte, hat dieser naive, saufende Gold-Sucher außer verblassendem Charme nichts Fesselndes.

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