13.3.17

Mit siebzehn

Frankreich, 2016 (Quand on a 17 ans) Regie: André Téchiné mit Sandrine Kiberlain, Kacey Mottet Klein, Corentin Fila 116 Min.

Der grandiose Regisseur André Téchiné legt nach einer Reihe von reifen Meisterwerken („Alice & Martin", „Diebe der Nacht", „Meine liebste Jahreszeit", „Ich küsse nicht") nun einen richtig jungen Coming-of-Age- und Coming Out-Film hin. Aus einem Tal in den Pyrenäen wird die Landärztin Marianne auf einen abgelegenen Berghof gerufen, um die Bäuerin zu untersuchen. Thomas, der Adoptivsohn der Kranken, gefällt ihr auf Anhieb gut: ein hübscher Kerl mit halbafrikanischen Wurzeln, dessen ruhige männliche Tatkraft sie beeindruckt. Als die Mutter des Jungen ins Krankenhaus muss, fordert Marianne Thomas dazu auf, bei ihr und ihrem ehrgeizigen Sohn Damien in der Stadt zu wohnen, um der Mutter nahe zu sein. Sie ahnt nicht, dass die beiden sich nicht mögen und in der Schule beim geringsten Anlass aufeinander losgehen. Doch die Prügeleien verdecken nur die unterdrückte Leidenschaft der beiden Jungs füreinander.

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