26.11.13

Battle Of The Year (3D)

USA 2013 (Battle of the year: The Dream Team) Regie: Benson Lee mit Josh Holloway, Laz Alonso, Josh Peck, Caity Lotz, Chris Brown 110 Min. FSK: ab 0

„Battle of the Year" nennt man so etwas wie die Weltmeisterschaft des Breakdance, die jedes Jahr als Turnier ausgetragen wird. Dante Graham (Laz Alonso), einst selbst B-Boy und jetzt Boss eines Medienkonzerns in Los Angeles, will eine US-Mannschaft zum Sieger machen. Er engagiert dazu ausgerechnet Jason Blake (Josh Holloway) als Trainer, einen ehemaligen Basketball-Coach mit Trauma und Alkoholproblemen. Dessen „Dream Team" schließt er erst mal in eine Kaserne ein und bis dahin sollte man selbst rechtzeitig aus dem Kino geflohen sein. Denn die Handlung ist genauso abgedroschen wie die Phrasen der Werbung: „Blake bleiben nur drei Monate Zeit bis zum Battle of the Year, um aus zwölf talentierten Individuen ein starkes Team zu formen."

Die Antwort darauf gibt einer der Sätze von der Resterampe der Drehbuchschreiber eigentlich selbst: Breakdance ist eine Kunstform! Doch dieser 08/15-Film verpackt sie in einen militärischen Ausbildungs-Apparat und eine filmische Fließband-Formel, die extrem abgenutzt ist. Wie man die uninteressanten Tänzer-Figuren in eiserne Disziplin und undemokratischen Trainer-Terror presst, werden auch die Moves und Shows in eine sehr öde Rahmenhandlung gequetscht, bei der symptomatisch keiner der Tänzer die Hauptfigur ist. Das führt zu relativ wenig Showteilen und einem mehr als vorhersehbaren Ablauf bis zum üblichen Finale. Dass Regisseur Benson Lee mal eine Dokumentation in dieser Szene drehte, ist keine Sekunde zu merken. Josh Holloway ist völlig „Lost" in dieser kalt kalkulierten Produktion für unechte Breakdance-Fans.

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