14.1.13

House at the End of the Street

USA, Kanada 2012 (House at the End of the Street) Regie: Mark Tonderai mit Jennifer Lawrence, Elisabeth Shue, Max Thieriot 101 Min. FSK ab 16

Gespenstig: Eben lag Elisabeth Shue in „Mavericks" noch bis Mittags im Bett und ihr Surfer-Sohn hatte Probleme, sie zur Arbeit zu scheuchen. Jetzt ist sie für den leicht zynischen Teenager Elissa (Jennifer Lawrence) sorgende Mutter. Und macht Jennifer Lawrence selbst nicht im Kino nebenan Handstände, um den bipolaren Bekannten rumzubekommen („Silver Linings - Wenn du mir, dann ich dir"). Kurios, aber auch ein Zeichen, dass „House at the End of the Street" nicht so spannend sein kann, wenn solche Gedanken Platz finden.

Elissa (Jennifer Lawrence) und Sarah (Elisabeth Shue) ziehen nach der Scheidung in ein neues Haus. Absoluter Horror sind die bigotten Nachbarn, normal in diesem Genre dagegen das leere Haus am Ende der Straße, in dem die Tochter ihre Eltern umbrachte und verschwand. Nur der überlebende Bruder Ryan taucht ab und zu mal im Gebäude auf und interessiert Elissa sehr. Nach einer halben Stunde, also sogar eher als Elissa dürfen wir schon in das vermeintliche Geister-Haus blicken und entdecken, dass Ryans Schwester gar nicht verschwunden, sondern von ihm mit Medikamenten ruhiggestellt dort haust. Und Böses will!

Das sorgt für etwas Spannung der üblichen Sorte: Dunkelheit und schiefe Geigen auf der Tonspur. Die Romanze wird vom Verbot der Mutter und netten Liedchen angefeuert. Die wahnsinnige Auflösung kommt dann früh mit etwas Psycho und keiner großen Überraschung. Jennifer Lawrence ist wieder einmal sehr präsent, während sie auf die zweite Folge der „Tribute von Panem" wartet. Derweil kann man diesen Film ruhig vergessen.

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